Europan 5

1999

Neuordnung von 35 ha Fläche am Elbufer und Hafenrand der Stadt Geesthacht

"Die Stadt Geesthacht war einer von 65 Standorten bei der fünften Runde von Europan. Das Wettbewerbsgebiet umfasste die Werfthalbinsel, das gegenüberliegende nördliche Ufer des Hafens sowie das daran anschließende Wäldchen zwischen altem Ortskern und Industriegebiet.

Aus einem Gutachterverfahren, das die Stadt mit 5 Teilnehmern des Europanswettbewerbs durchführte, gingen die Hamburger Schenk+Waiblinger und das Londoner Büro Studio 3 als Sieger hervor."

aus Bauwelt 29/00

Landespreis Schleswig-Holstein

2002 - 2003

Die Arbeit wird im Jahre 2003 mit dem Landespreis Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Schenk+Waiblinger und die Projektbeteiligten für zukunftsweisendes Bauen in Schleswig-Holstein:

"Es entsteht bis 2007 ein komplexer öffentlicher Raum, der im Konzept und den ersten Schritten seiner Verwirklichung einen höheren qualitativen Maßstab vorlegt: Brücke, Wege, Möblierung, Farbgestaltung, Materialien, Symbole, Verbindungen von Geschichte und Gegenwart, Aufmerksamkeit im Umgang mit gegebenen naturräumlichen Ressourcen, Blickachsen und das breite angedachte Nutzungsspektrum gehen eine Symbiose ein, die als Gestaltqualität auch für Laien unmittelbar erfahrbar wird."

aus dem Text der Wettbewerbsbroschüre

Geesthacht an die Elbe

2002

Die Stadt Geesthacht erteilte den beiden Gewinnern des Europan Wettbewerbs offiziell den Auftrag für die Erarbeitung des gemeinsamen Ideenplans. In dieser Arbeitsgemeinschaft "Geesthacht an die Elbe" konzipiert und gestaltet Schenk+Waiblinger den Masterplan für das Areal. Als zentrale Idee regten Schenk+Waiblinger an, die erwünschte Neuorientierung der Stadt zur Elbe hin mit einem Brückenschlag zwischen Hafenrand und Werfthalbinsel zu manifestieren.

Die gut sichtbare Pylonenkonstruktion mit abgespannten Drahtseilen wurde zum Wahrzeichen für die Hinwendung der Stadt zum Fluss.