WB Euler Hermes Areal

Wettbewerb Euler Hermes Areal

Städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb

QUARTIERSENTWICKLUNG EULER HERMES AREAL in Hamburg Ottensen

Phase II

Der Entwurf fügt sich nahtlos in das Umfeld aus gründerzeitlicher Wohnbebauung, kommunalen Wohnungsbau der 20er Jahre und das direkt im Anschluss östlich gelegene Kolbenschmidt-Gelände ein und bietet den zukünftigen Bewohnern im Inneren ein autofreies, großzügiges und grünes Umfeld.

3 Wohnblöcke und ein Hybridgebäude mit KiTa und gewerblicher Nutzung in den unteren beiden Geschossen sind auf dem Planungsgebiet so angeordnet, dass ein zentraler, öffentlicher Platz entsteht. Dabei schirmt der Bürobaukörper den zu erwartenden Lärm vom Kolbenschmidt-Gelände ab. Die Höhe der umliegenden Bebauung wird aufgenommen. Die nördlich des Plangebietes, parallel zur Bahn verlaufenden Gebäude sind 6-geschossig mit Staffel und bieten dadurch einen zusätzlichen Schallschutz. Die Wohnblöcke sind an geeigneter Stelle geöffnet um zusätzliche Blickbeziehungen aus den privaten Innenhöfen zu ermöglichen. Dabei sind die nördlichen beiden Wohnblöcke so zueinander angeordnet, dass sich ein gemeinsamer, großer Innenhof bildet, durch den eine öffentliche Durchwegung führt. Der Schalleintrag durch die Lücke in der nördlichen Bebauung zwischen Wohnen und Büro wird durch eine gestaltete Schallschutzwand an der Nordseite des Grundstücks minimiert. Das Hybridgebäude schafft durch seine Gestaltung eine Verbindung zu dem benachbarten Kolbenschmidt-Quartier und definiert dabei durch eine öffentliche Erdgeschosszone den angrenzenden Quartiersplatz.

Erschließung

Die einzige Zufahrtsstraße mit Besucherparkplätzen befindet sich im Norden des Planungsgebietes zwischen der Bahn und der nördlichen Bebauung. Diese Straße dient gleichzeitig als Zufahrt zum im Inneren des Planungsgebietes gelegenen Hybridgebäudes und der westlich des Spielplatzes gelegenen Kita. Der innere Bereich des Quartiers ist nur Müll- und Rettungsfahrzeugen zugänglich und als „Shared Space“ ausgebildet. Der ruhende Verkehr ist in 4, den jeweiligen Gebäuden zugeordneten Tiefgaragen untergebracht, die Zufahrten liegen am Bahrenfelder Kirchenweg und an der nördlichen Erschließungsstraße. Die östliche Anbindung an das Kolbenschmidt-Gelände ist für Fußgänger und Radfahrer möglich.

Freiraum

Im Zentrum des Planungsgebietes liegt ein klar definierter zentraler Platz, der einen öffentlichen Spielplatz (Baulast) umschließt. Dem Spielplatz zugeordnet liegt im EG des nördlichen Wohnblockes eine Kita, die über die nördliche Zufahrtsstraße erschlossen wird. Der Platz ist im Gegensatz zu den steinernen Kolbenhofterrassen als begrünter Entspannungsbereich für die Anwohner konzipiert und komplettiert damit das Angebot an unterschiedlich nutzbaren öffentlichen Freiflächen in der Umgebung. Sämtliche Erschließungsstraßen im Inneren des Planungsgebietes sind als „Shared Spaces“ ausgebildet und wenn möglich begrünt. Der Freiraum stärkt durch seine Gestaltung das städtebauliche Konzept, welches sich an den richtigen Stellen öffnet und schließt und so in einen Dialog mit den umgebenden Quartieren tritt. Dieser soll durch die richtige Wahl an Materialität und Maßstab in der Gestaltung noch weiter vorangetrieben werden. So entsteht ein ablesbares Wohnensemble, welches zugleich typische Merkmale aus Bahrenfeld / Ottensen zitiert.

Die einzige Zufahrtsstraße mit Besucherparkplätzen befindet sich im Norden des Planungsgebietes zwischen der Bahn und der nördlichen Bebauung. Diese Straße dient gleichzeitig als Zufahrt zum im Inneren des Planungsgebietes gelegenen Hybridgebäudes und der westlich des Spielplatzes gelegenen Kita. Der innere Bereich des Quartiers ist nur Müll- und Rettungsfahrzeugen zugänglich und als „Shared Space“ ausgebildet. Der ruhende Verkehr ist in 4, den jeweiligen Gebäuden zugeordneten Tiefgaragen untergebracht. Im Zentrum des Planungsgebietes liegt ein klar definierter zentraler Platz, der einen öffentlichen Spielplatz (Baulast) umschließt. Dem Spielplatz zugeordnet liegt im EG des nördlichen Wohnblockes eine Kita, die über die nördliche Zufahrtsstraße erschlossen wird. Der Platz ist im Gegensatz zu den steinernen Kolbenhofterrassen als begrünter Entspannungsbereich für die Anwohner konzipiert. Sämtliche Erschließungsstraßen im Inneren des Planungsgebietes sind als „Shared Spaces“ ausgebildet und wenn möglich begrünt. Der Freiraum stärkt durch seine Gestaltung das städtebauliche Konzept, welches sich an den richtigen Stellen öffnet und schließt und so in einen Dialog mit den umgebenden Quartieren tritt. Dieser soll durch die richtige Wahl an Materialität und Maßstab in der Gestaltung noch weiter vorangetrieben werden. So entsteht ein ablesbares Wohnensemble, welches zugleich typische Merkmale aus Bahrenfeld / Ottensen zitiert.