Stadtparkquartier 2.7b

Stadtparkquartier Baufeld 2.7b

Wohnquartier am Stadtpark mit Gewerbefläche

Standort: Alter Güterbahnhof 2a-f und Hellbrookstraße 7 in Hamburg Winterhude

Wohnen: BGF oberirdisch 9.300 m², 93 WE Gewerbe: BGF oberirdisch 3.100 m² Tiefgarage auf 10.545 m² BGF unterirdisch BGFa unterirdisch 7.280 m²

Bauherr: SPQ BF 2.7b GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Aug Prien Gruppe, Dampfschiffsweg 3 – 9, 21079 Hamburg

Das neue Wohngebiet am Alten Güterbahnhof in Hamburg-Winterhude, unweit des Stadtparks, steht mit Fertigstellung der letzten Gebäude am südlichen Quartierseingang kurz vor seiner Vollendung. Der Entwurf von Schenk+Waiblinger für die Eckbebauung an der Hellbrookstraße bietet neben hochwertigen Wohnungen auch die für die Nahversorgung der Bewohner des gesamtem Quartiers notwendigen Einzelhandelsflächen.

Im dafür vorgesehenen überhöhten Sockelgeschoss sind bereits ein großer Supermarkt mit Bäckerei sowie ein Drogeriemarkt inkl. der zugehörigen Nebenräume untergebracht. Eine besondere Herausforderung lag hier in der lärmschutzgerechten Planung der Anlieferzone, die sich in unmittelbarer Nähe zur benachbarten Wohnbebauung befindet und komplett in die vorgegebene Gebäudekubatur integriert werden musste. Die Dachfläche des Gewerbegeschosses ist als begrünte Innenhoffläche gestaltet und bildet gleichzeitig die Haupterschließungsebene für insgesamt 93 Wohnungen unterschiedlicher Größe und Zuschnitte. An der süd-östlichen Gebäudeecke öffnet sich der Innenhof zum angrenzenden Böschungsbereich mit altem Baumbestand. Das als großzügiger Eingangsbereich gestaltete Treppenhaus an der Hellbrookstraße erschließt die Wohnungen des südlichen Gebäudeteils und dient zugleich als barrierefreier Zugang für die höhergelegene Innenhofebene, von wo aus die übrigen Treppenhäuser erschlossen werden.

Die blockartige höhengestaffelte Gebäudekubatur wird an der Quartierstraße durch vertikale Einschnitte in Form von übereinander angeordneten Loggien gegliedert und erhält umlaufend eine Fassade aus rot-braunem Verblendmauerwerk. Diese zieht sich an der offenen süd-östlichen Gebäudeecke bis in den Innenhof und wechselt dort auf eine helle Putzfassade. Das Sockelgeschoss mit den Ladenflächen springt an der süd-westlichen Gebäudeecke leicht zurück und markiert dort durch seine bausilber-eloxierte Metallfassade den Eingang zum Lebensmittelmarkt. Die Fassaden der aufgehenden Geschosse sind als Lochfassaden mit bodentiefen Fensterelementen konzipiert. Backsteinfelder mit reliefartiger Gestaltung ordnen die Fensterelemente.